Die Welt steht vor einem Umbruch. Die natürlichen Ressourcen, die bislang zur Energieerzeugung genutzt wurden, sind keineswegs unbegrenzt. Irgendwann sind die Vorkommen verbraucht, die Welt würde ohne Energie auskommen müssen. Eine bessere Geschichte wird sich auch die Filmschmiede Hollywood kaum ausdenken können.

Immer mehr Stromanbieter versorgen Stromkunden aus erneuerbaren Stromquellen. Dazu zahlen vor allem Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Im Jahr 2012 konnten bereits 26% der gesamten Stromproduktion auf diese Weise erwirtschaftet werden. Der wesentliche Vorteil liegt sicherlich darin, dass Sonne, Wind und Wasser effektiv genutzt werden, ohne dass die Ressourcen an sich verbraucht werden. Gleichzeitig setzt die Umstellung auf erneuerbare Energien einen stetigen Versorgungsausbau voraus. Die Stromanbieter müssen insofern in teure Anlagen investieren, um auch zukünftig die Nachfrage bedarfsgerecht decken zu können.

In der Entwicklung ist mithin ein stetig ansteigender Verbrauchspreis signifikant. Letztendlich bezahlen Stromkunden den Ausbau mit ihren finanziellen Mitteln zu einem erheblichen Teil mit. Doch auch die staatlichen Abgaben stiegen zunehmend an und belasten den Verbraucher dahingehend gleich zusätzlich. Die gesetzliche Regelung des 19 der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) ermöglicht es, die Umlage für die staatlichen Netzentgelte entsprechend anzupassen. Sowohl das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) als auch das KWKG (Gesetz für die Einhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung) sehen eine deutliche Umlageerhöhung vor, die von den Verbrauchern zu tragen ist. Zusätzliche Finanzmittel sollen mit dem neuen Umlageverfahren Off-Shore eingenommen werden.

Manche Stromanbieter offerieren derweil eine Festpreisgarantie für mindestens ein bis zwei Jahre. Das auch der Staat finanzielle Mittel erschöpft, wird zumeist nicht transparent dargestellt. Auf die verschiedenartigen Umlageverfahren erhebt der Staat noch zusätzlich die Mehrwertsteuer in Höhe von 19%. Insgesamt kombiniert sich der Strompreis bei mehr für mehr als 70% des Gesamtpreises aus staatlichen Abgaben. Dagegen beeinflussen die Börsenpreise die Preisentwicklung lediglich marginal. Für das Jahr 2013 wird mit einem Kostenmehraufwand von acht Euro pro Monat gerechnet. Manche Stromanbieter offerieren derweil eine Festpreisgarantie für mindestens ein bis zwei Jahre.