14.04.2011

Der gemessene Wert liegt 24 Mal höher als erlaubt, erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz. Ein weiterer Punkt, dass laut Greenpeace für den schnellsten Ausstieg aus der Atomenergie spricht, da die Atomkraftwerke außer Strom noch die radioaktive Abfälle liefern, die auch irgendwo gelagert werden müssen.

Die Entstehung der Radioaktivität in Asse kann keiner der Experten eindeutig begründen, da es unbekannt warum die aufgetreten ist. Es wird ein beschädigter Kontainer vermutet, aber so lange es bei der Vermutungen bleibt, ist das Problem sehr ernst zu nehmen, so die Umweltorganisation.

Die Schachtanlage Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk in Niedersachsen, das zwischen 1967 und 1978 zur Einlagerung radioaktiver Abfälle genutzt wurde. Bei der Technologie wurden die Metallgefäße mit schwach radioaktiven Materialien in den alten Salzschächten eingelagert. Das Bergwerk liegt im Asse zehn Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel.