21.04.2011

Ungefähr 200 Demonstranten haben sich vor der Grugahalle in Essen versammelt um die Hauptversammlung von RWE Konzern zu nutzen und nochmals auf den Atomausstieg aufmerksam zu machen. Der RWE-Konzern Chef blieb aber unbeeindruckt und verteidigte die Konzern Politik vor den Inverstoren des Konzerns. Nach der Atomunglück in Japan sind viele Konzerne, die Atomkraftwerke betreiben unter Kritik geraten und der RWE-Konzern Chef besonders stark.

Auch bei der Versammlung musste er viele Sprüche in seine Adresse anhören, der RWE-Chef Großman ließ es aber an sich abprallen. Der Vortrag hat mit etwas verspätung angefangen und wurde ständig durch die Demonstranten, die sich auch in dem Saal befanden unterbrochen.

Mit ruhiger Stimme hat der Konzern Chef noch mal die Politik des Unternehmens verteidigt und sich zu Atomenergie bekennt. Er hat nochmals den raschen Politikwechsel bezüglich Atomenergie beschuldigt und sehr starke wirtschaftliche und soziale Konsequenzen vorausgesagt. Der sagte, dass es zu Verteuerung der Strompreisen und stärkere verschmutzung der Umwelt führen wird, wenn man zu schnell die Atomkraftwerke von dem Netz nehmen würde.

Die Stimmen der Investoren haben sich geteilt, ein Teil begrüßt und unterstützt die Politik des Unternehmen, das andere schämt sich bereits für. Der Konzern-Chef macht das, was ein Chef von mehreren Atomkraftwerken auch tun würde, nämlich seinen Geschäft schützen. Die Atomkraftwerke des Konzerns sind schon lange am Netz und haben sich bereit ausgezahlt. Sollten die vom Netz gehen, musste das Unternehmen wieder auf Kohlkraftwerke umsteigen, die sich leider nicht in so einem guten und umweltfreundlichen Zustand befinden wie Atomkraftwerke. Und mit den neuen Umweltgesetzen sogar noch zu einer sehr teuren Angelegenheit für das Unternehmen.

Im großen und ganzen ist die Versammlung ziemlich friedlich abgelaufen und alle sind auf Ihre Kosten gekommen. Die Demonstranten erfolgreich demonstriert, der Konzern-Chef die Investoren beruhigt und die Politik muss jetzt entscheiden.